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Fenster und Balkontüren

Zunächst sei hier vorausgeschickt, dass Balkontüren oder Terrassentüren vom Konstruktionsprinzip her gleich funktionieren wie Fenster. Deshalb werden sie manchmal auch Fenstertüren genannt und aus diesem Grund werden sie hier gemeinsam mit den Fenstern in einer Kategorie untergebracht. Im Prinzip ist es nur eine Frage des Maßes, ob ein Fenster nur Fenster ist oder eine Balkon- oder Terrassentür.

Unterschiedliche Rahmenmaterialien von Fenstern

Als Vollsortimenter produziert, verkauft und montiert FENSTERNORM Fenstersystemlösungen aus Kunststoff, Alu-Kunststoff, Holz, Holz-Aluminium und Aluminium. Bei all diesen Materialvarianten ist es möglich, eine Dreifachverglasung einzusetzen. Diese ist Voraussetzung für das Erreichen des Passivhausstandards mit einem Uw-Wert von 0,8 W/(m²K) oder darunter.

Holz besitzt so gute Dämmeigenschaften, dass ein dreifach verglastes Holzfenster Passivhausstandard erreichen kann, wenn auch noch Abstandshalter "warme Kanten" verbaut werden. Letzteres ist bei allen Rahmenmaterialien Voraussetzung für ein Erreichen oder Unterschreiten des Uw-Wertes von 0,8 W/(m²K). Bei Kunststofffenstern ist die Dämmleistung des Rahmens abhängig von den eingearbeiteten, in sich abgeschlossenen Luftkammern. Aluminium leitet Wärme gut und hat deshalb keinen besonders guten U-Wert. Damit das sehr pflegeleichte und langlebige Aluminium für energiesparende Fenster genutzt werden kann, wird es entweder mit Holz oder Kunststoff kombiniert. Die als Aluminiumfenster bezeichneten Fenster heißen so, weil sämtliche konstruktiven Elemente aus Aluminium bestehen. Trotzdem ist auch in diesen Aluminiumfenstern zur Wärmedämmung ein Kern aus geschäumtem Kunststoff eingearbeitet.

Eine Übersicht zu allen Rahmenarten im Produktsortiment von FENSTERNORM


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Kunststoff
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Alu-Kunststoff
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Aluminium
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Holz
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Holz-Aluminium


Grundsätzliches zur Wärmedämmleistung von Fenstern und Balkontüren

Als Maß für die Dämmleistung von Flächen im Allgemeinen und Fenstern im Besonderen wird der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) herangezogen. Früher sprach man von K-Wert, heute hat sich aber allgemein die Bezeichnung U-Wert durchgesetzt. Dieser gibt in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²K)) an, wie viel Wärme in Abhängigkeit von Temperaturdifferenz und Fläche durch eine Fläche verloren geht.

Da Fenster aus mehreren Bauteilen mit unterschiedlichen Materialien bestehen gibt es dafür auch unterschiedliche U-Werte. Ug steht für die Glasfläche (g für glazing). Uf steht für die Rahmenbauteile (f für frame). Und Uw schließlich stellt den aus den anderen beiden Werten zusammengesetzten Wert für das ganze Fenster dar (w für window). Der Uw-Wert ist für Planer und Hausbesitzer letztlich der ausschlaggebende, denn er entscheidet darüber, wie gut die Wärmedämmleistung eines Fensters insgesamt ist. Je niedriger der Uw-Wert, desto besser dämmt das Fenster. Die Berechnung der U-Werte im Einzelnen ist kompliziert und soll hier nicht näher erläutert werden. Nur ein Wert soll noch angesprochen werden: Bei einem Uw-Wert von 0,8 W/(m²K) oder darunter gilt ein Fenster als Passivhausfenster, das heißt, es dämmt sehr gut. Man kann das sehr schön am Heizöläquivalent deutlich machen: Durch einen Quadratmeter Fensterfläche mit einem Uw-Wert von 0,8 W/(m²K) geht pro Jahr nur so viel Wärme verloren, wie mit sieben Liter Heizöl erzeugt werden kann.