Visuelle Beurteilung von Rahmenmaterialien

Qualitätsrichtlinien und die visuelle Beurteilung von Rahmenmaterialien nach Qualitätsstandards 

Durch die Wirtschaftskammer Österreich wurden vor einiger Zeit die Qualitätsrichtlinien der Plattform Fenster und Fensterfassaden veröffentlicht. Die Zielsetzung der Richtlinie begründet sich in einer einheitlichen neutralen visuellen Beurteilung in Bezug auf die Leistungsfähigkeit. Die Rahmenmaterialien nehmen einen wichtigen Bestandteil in der Qualität und Leistungsfähigkeit von Fenstern und Außentüren ein, wodurch diesen in den Qualitätsrichtlinien größte Beachtung geschenkt wird.

FENSTERNORM arbeitet als Qualitätsanbieter strikt nach den neuen Qualitätsrichtlinien und präsentiert Produkte, die allen Standards entsprechen und so mit einer optimalen Leistungsfähigkeit zu bewerten sind.

Strenge Kriterien bei Qualitätsmerkmalen für Fenster- und Türrahmen

Eher wir näher ins Detail gehen und Ihnen einige der Qualitätsmerkmale näher erläutern, möchten wir einen groben Überblick zu den Prüfkriterien der Rahmen bieten. Dabei liegt zugrunde, dass es bei Kunststoffprofilen, Aluminiumprofilen und Holzrahmen verschiedene Bewertungsmerkmale gibt. In jedem Fall sind die Standards sehr hoch angesetzt und sprechen - am Beispiel unserer Qualitätsfenster von FENSTERNORM - für höchste Leistungsfähigkeit bei starker Beanspruchung und gegenüber Witterungseinflüssen. Die Richtlinien in ihrer ganzen Ausführlichkeit wiedergeben würde den Rahmen sprengen und einen Artikel erzeugen, der viel Aufmerksamkeit und Zeit benötigt. Daher wollen wir uns auf die wichtigsten Kriterien und auf das Wesentliche beschränken und Ihnen einen Einblick liefern, welche Kriterien in der visuellen Beurteilung von Rahmenmaterialien von maximaler Bedeutung sind.

Visuelle Beurteilung von Kunststoffprofilen

Die neutrale Prüfung bezieht sich auf die Beschaffenheit der Oberfläche, auf den Glanzgrad und die Verschmutzung, die Farbe und Optik von Dekoroberflächen sowie die Präzision der Gehrung und die Stellung der Profile zueinander. Ein weiteres Kriterium ist die eventuelle Ausbesserung vom Fachmann.

Um die hohen Anforderungen der Qualitätsrichtlinien zu erfüllen, müssen Fensterrahmen aus Kunststoff glatt, frei von Graten an den Kanten sowie mit sauberen Gehrungen und korrektem Stand der Profile zueinander sein. Viele Kunststofffenster sind mit einer Dekorfolie gestaltet, die in der optischen Qualitätsprüfung eine wichtige Position einnimmt. Nur wenn sie völlig falten- und blasenfrei verarbeitet ist, erfüllt sie den Standard, der von einer Schweißnaht ohne Lufteinschlüsse untermauert wird. An den Nähten führen selbst kleinste geometrische Unebenheiten zum Punktabzug, da diese auf den ersten Blick sichtbar sind und gegen die Qualitätsrichtlinien verstoßen.

Qualitätsrichtlinien für das Rahmenmaterial Aluminium

Noch strenger als bei Kunststoff erfolgt die Bewertung von Profilen aus Aluminium. Selbst kleinste Abplatzungen oder Farbunebenheiten sind nicht zugelassen. Blasen oder Dellen hingegen müssen nicht unbedingt zur Qualitätsherabstufung führen, sofern pro Quadratmeter nicht mehr als maximal 10 Oberflächenveränderungen ersichtlich sind. Dabei darf deren Größe 0,5 Millimeter nicht überschreiten. Wurde ein Feinschliff vereinbart, darf die Oberfläche überhaupt keine sichtbaren Einkerbungen oder Schweißnähte und Dellen aufweisen.

Besonderheiten gibt es in Bezug auf die Lichtverhältnisse bei der visuellen Prüfung von Aluminiumprofilen. Ob die Farbe einheitlich, die Struktur und der Glanz hochwertig und die gesamte Optik richtlinientreu sind, muss für die Außenseite bei diffusem Tageslicht und im Abstand von höchstens drei Metern geprüft werden. Bei Innenbauteilen aus Aluminium beträgt der Abstand nicht mehr als zwei Meter.

Visuelle Beurteilung bei Holzprofilen

Die äußeren Ansichtsflächen dürfen weder Querrisse, Hobelschläge noch Aussplitterungen aufweisen. Hingegen sind Schleifspuren längs und diagonal in marginaler Ausführung zulässig, wenn sie in einer optischen Beurteilung aus einem Meter Entfernung nicht erkennbar sind. Längsrisse die nach der Beschichtung nicht mehr sichtbar sind, dürfen laut der Qualitätsrichtlinien toleriert werden. Eine Ausbesserung von Rissen ist vor der Beschichtung vorzunehmen und geht mit dem Verschluss aller V-Fugen einher. Die visuelle Bewertung von Holzrahmen ist sehr streng und weist praktisch keinerlei Toleranzschwelle auf.

Die Basis der visuellen Bewertung

Alle Fenster und Türaußenrahmen sind der Witterung ausgesetzt und müssen allein aus diesem Grund dicht und frei von Rissen beziehungsweise Einkerbungen und Dellen sein. Aber auch der optische Aspekt spielt für Sie als Kunde eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die Qualitätsrichtlinie ist ein Sicherheitsaspekt für Sie, da Sie sich auf die visuelle Prüfung durch einen unabhängigen Begutachter verlassen und sich einer Qualitätsrahmung Ihrer Fenster sicher sein können.

Als Qualitätsanbieter bekennt sich FENSTERFORM ohne Einschränkung zu den Richtlinien und stellt Fensterrahmen her, deren Materialien der optischen Prüfung standhalten und mindestens die Standards erfüllen. Gleiches gilt natürlich nicht nur für die Rahmen, sondern auch für die Qualitätskriterien der Verglasung.

Die visuelle Bewertung der Rahmenmaterialien schafft eine Richtlinie der Qualität und schließt aus, dass minderwertig verarbeitete Fensterrahmen als Markenprodukte angeboten und in den Verkauf gebracht werden.


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