Vielleicht haben Sie schon einmal bei uns nach dem passenden Fenster gesucht und vielleicht sogar mit unserem Fenster Konfigurator geschaltet. Wenn Sie sich jedoch nicht sicher sind, ob Sie die richtige Größe gewählt haben, ist es kein Problem, denn es ist überhaupt nicht schwierig ein Fenster auszumessen. Sie müssen beachten, ob es sich um einen Neubau handelt, der noch mit keinen Fenstern bestückt ist, oder um einen Altbau, der saniert werden soll. Im Folgenden finden Sie einige Tipps und Tricks zur Fenstervermessung.

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Die grundlegenden Regeln für das richtige Vermessen der Fenster

Man misst die Fenster zunächst in der Breite und anschließend in der Höhe und gibt die Maße in Millimeter an. Beim notieren sollten Sie ebenfalls den gewünschten Platzierungsraum angeben, da die Fenster oft sehr ähnlich sind. Somit beugen Sie Missverständnissen vor. Wenn es im Raum mehrere Fenster gibt, sollten Sie diese nummerieren. Dabei geht man am besten im Uhrzeigersinn vor. Wichtig ist auch, dass Sie an verschiedenen Stellen messen, da die Fenster nicht ganz gleichmäßig gearbeitet sind.

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Fenster in einem Neubau messen

Auf die Angaben auf dem Reißbrett bezüglich der Maße der Fenster in einem Neubau lässt sich nur verlassen, wenn Sie eine vertrauenswürdige Baufirma gewählt haben. Ansonsten sollte man noch selbst zum Zollstock greifen. Dies sollte man erst nach dem Hochziehen der Wände vollziehen, sodass die Maße feststehend sind. Wenn Sie die Maße nach der Bauzeichnung nehmen, müssen Sie 30 Millimeter abziehen, da das Fenster aufgrund des Spaltmaßes kleiner ist, als die Öffnung in der Wand. Außerdem muss eine glatte Oberfläche auf der Mauer vorliegen. Wenn Sie vergessen, die 30 Millimeter abzuziehen, muss das Mauerwerk bearbeitet werden, da das Fenster sonst zu groß ist.

Ein weiteres Kriterium ist der Bodenaufbau, wenn Sie ein bodentiefes Element wählen wollen. Hierbei handelt es sich um den Abstand von der Betondecke zur fertigen Fußbodenoberkante (FOK). Rahmenverbreiterungen können an dieser Stelle möglich oder auch nötig sein. Sie können uns gerne nach unserer Hilfe fragen.

Fenster bei einer Sanierung und in einem Altbau vermessen

Wenn Sie in einem Altbau die Fenster austauschen möchten, müssen Sie das Fenster von der Fensterbank bis zur oberen Kante des Fensterrahmens (Sturz) messen, um die Höhe zu ermitteln. Ungleichmäßigkeiten fallen nicht auf, wenn Sie auf beiden Seiten messen. Die innere Öffnung ist meistens ein paar Zentimeter größer als die äußere, wenn es keine neue Fassade gibt.

Für die Ermittlung der Breite misst man von Laibung zu Laibung, also die Breite des Rahmens, die sichtbar ist. Sie dürfen außerdem nicht vergessen vom inneren Maß 20-30 Millimeter abzuziehen. Das Fensterbankanschlussprofil darf ebenfalls nicht übersehen werden. Hierfür müssen Sie von außen und inneren Fensterbank bis zur Maueröffnung jeweils messen. Die Differenz der beiden Maße ergibt die Höhe des Anschlussprofils.

Hilfe bei Unklarheiten ist da

Im Zweifel hilft Ihnen natürlich auch ein Fachmann bei der Vermessung, denn schon kleine Fehler können viel ausmachen. Deshalb finden Sie bei uns Beratung und Unterstützung. Wenn die Fenster nicht richtig vermessen werden, können sie unbrauchbar werden, da sie zu groß oder zu klein sind. Auch die Montage der Fenster können Sie uns überlassen, wenn Sie möchten. Diese Aufgabe wird dann entweder von uns selbst schnell und profesionell ausgeführt.