Um Energie zu sparen, muss man wirklich nicht den Anbieter wechseln. Man benötigt auch keine neue, ökologisch wertvolle Klimaanlage oder eine wahnsinnig teure Wärmedämmung. Es ist kaum zu glauben: Energie sparen beginnt beim Sonnenschutz! Mit wenig Aufwand und geringer Investition!

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Denn der Sonnenschutz an und im Haus schützt uns nicht nur vor zu all zu starker Sonneneinstrahlung und vor den gemeinen Blendungen. Werden Rollläden, Markisen und Jalousien richtig miteinander kombiniert und angebracht, können sie einerseits im Winter eine Auskühlung der Räume verhindern, im Sommer schützen sie uns andererseits vor starker Überhitzung. In der warmen Jahreszeit sollte der Sonnenschutz deshalb tagsüber geschlossen sein, damit weniger Sonnenlicht eindringen kann. Hier gibt es wahre Hitze-Blocker: Durch Thermo-Rollos kann zum Beispiel bis zu 75 % des Sonnenlichtes abgefangen werden bevor es in die Räume gelangt, durch Markisen sind es sogar bis zu 95 %. Wird der Sonnenschutz aber nachts geöffnet, kann kühle Nachtluft die Räume angenehm temperieren. So werden die Energiekosten für Klimaanlagen oder elektrische Ventilatoren drastisch gesenkt. Ganz nebenbei schafft man eine angenehme Raumtemperatur und ein gutes Raumklima. Auch im Winter hat der Sonnenschutz einen sehr hohen Mehrwert.

Jetzt sollte man tagsüber den Sonnenschutz geöffnet halten. So kann die wertvolle Sonnenenergie in die Räume dringen und sie aufwärmen. Und durch die isolierende Wirkung und die hohen Reflexionswerte der Rollläden und Jalousien in der Nacht wird die Wärme besser im Gebäude gehalten. Dass bedeutet, am Morgen muss die Heizung nicht auf „volle Bulle“ gestellt werden. Bei optimalem Einsatz des Sonnenschutzes im Winter werden die Energieverluste am Fenster bis zu 45 % verringert. Damit können bis zu 10 % der Heizkosten eingespart werden.

sonnenschutz-im-wohnzimmerWer etwas mehr investieren möchte, entscheidet sich für den automatisierten Sonnenschutz. Schon bevor sich die Räume aufheizen, fahren dank intelligenter Steuerung die Sonnenschutzelemente automatisch herunter. Dafür verantwortlich zeichnen sich Foto-Sensoren, die auf das einfallende Licht reagieren. Das ist besonders Sinn bringend, wenn man häufig unterwegs ist. Der Stromverbrauch des motorisierten Sonnenschutzes ist dabei, im Vergleich zu einer Klimaanlage eher als albern zu bezeichnen.

Sonnenschutz kann also ganz effizient Energie- und Heizkosten senken. Und ganz nebenbei: Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts für Bauphysik könnten so in Europa ganzjährig 111 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden!