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Tipps zum Fensterputzen

Damit Sie den richtigen Durchblick haben, müssen die Fenster ab und zu geputzt werden. Der Regen hinterlässt unschöne Flecken und die Sonne bringt den Staub auf den Scheiben ans Tageslicht. Doch wie gelingt das ohne Streifen und Schlieren? Wie bekommen Sie Ihre Fensterscheiben klar? Es gibt viele Haushaltstipps zum Thema, doch nicht alle bewirken den streifenfreien Durchblick. 

Die Zeit ist entscheidend

Auch wenn es sich ein wenig unsinnig anhört, so ist doch die Zeit entscheidend, zu der die Fenster geputzt werden. Scheint nämlich die Sonne, dann sehen Sie zwar, wie schmutzig Ihre Fenster wirklich sind, auch wenn dies an dunklen Regentagen kaum auffällt. Doch auch wenn Sie den Dreck nun sehen, sollten Sie abwarten, bis die Sonne nicht weiter auf Ihr Fenster scheint. Denn die Fenster sollten niemals bei praller Sonne geputzt werden. Der Grund ist ganz einfach erklärt. Die Sonne ist heiß und trocknet das Putzmittel auf den Fenstern schneller, als Sie es wegwischen können. Und das gibt die unschönen Streifen, die Ihre Mühen sofort wieder zunichte machen.

Gegen Kalk Essig nutzen

In den meisten Gegenden befindet sich Kalk im Leitungswasser. Dieser gibt unschöne Flecken auf der Scheibe, auch nach dem Putzen. Auch der Regen, der Tropfen auf Ihren Scheiben hinterlassen hat, ist nicht frei von Kalk. Mischen Sie daher etwa drei Esslöffel Essig mit in Ihr Putzwasser, hiermit wird der Kalk gelöst und die Scheibe streifen- und fleckenfrei sauber. Es gibt sogar Hausfrauen, die darauf schwören, die gleiche Menge Wäschestärke mit ins Wasser zu geben, um blitzblanke Fenster zu erhalten.

Nur Tücher oder Leder zum Putzen nutzen

Weiche Tücher oder ein Leder sind ideal, um die Scheiben zu putzen. Auch hartnäckigen Schmutz besser vorher mit Putzmittel und Wasser einweichen und nach einiger Zeit mit einem weichen Tuch entfernen. Niemals sollte auf dem Fensterglas ein Topfschwamm zum Entfernen von Flecken genutzt werden. Denn dieser hinterlässt unschöne Kratzer auf der Scheibe, die nicht mehr beseitigt werden können.

Mit dem Abzieher geht es schneller

Streifenfreie Fenster erhalten Sie ebenfalls, wenn Sie nach dem Abwischen mit einem weichen Tuch einen Abzieher nutzen. Doch dieser muss richtig angewandt werden, da ansonsten ebenfalls Schlieren und Streifen nach dem Trocknen zu sehen sind. So dürfen Sie den Abzieher nicht absetzen und hier auch nicht zu langsam arbeiten. Die Gummilippe des Abziehers wird gerade aufgesetzt und zügig eine Bahn von oben nach unten oder von der einen zur anderen Seite gezogen. Nach jeder Bahn muss die Lippe dann mit einem fusselfreien und sauberen Tuch abgewischt werden.

Zeitungspapier zum Putzen verwenden ist leider ein Mythos

Als ein altes Hausmittel bekannt, greifen viele Hausfrauen auch heute noch zum Zeitungspapier, um die Fensterscheiben streifen- und schlierenfrei zu erhalten. Dies ist doch eigentlich gar nicht zu empfehlen, da die Druckerschwärze vor allem auf den hellen Kunststoffrahmen hässliche dunkle Spuren hinterlässt. Besser sind für das Polieren der Scheiben nach dem Putzen Fensterleder oder Microfasertücher. Auch Papier von der Haushaltsrolle ist aufgrund der fusselnden Eigenschaften nicht zu empfehlen, denn so bleibt Staub auf den sauberen Fenstern zurück.